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++ Mordfall Goslar: Wurde die Leiche in Hannover vergraben? ++

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Die Spur führt weiter nach Hannover: Seit Mitte April sucht die Mordkommission Goslar nach der Leiche eines vermissten Mannes. Kurz nach dem Verschwinden des 51-Jährigen war dessen Auto am ehemaligen Expo-Gelände entdeckt worden. Jetzt gehen die Ermittler davon aus, dass dort im Umfeld möglicherweise auch die Leiche des Mannes versteckt sein könnte. Auch das Gebiet am Flughafen Langenhagen kommt in Frage. Die Theorie der Kripo ist es, dass der festgenommene Mordverdächtige den Toten in einer fingierten Baustelle versteckt haben könnte. Es seien ungewöhnliche Einkäufe des Beschuldigten aufgefallen, für die es keine nachvollziehbaren Gründe gebe. So besorgte sich der 50-jährige Rasengitterplatten und Baustahlmatten sowie Bauzaunelemente und Betonfüße. Die Kripo hält es für durchaus möglich, dass der Ablageort der Leiche damit vertuscht und umzäunt wurde. Deshalb bitten die Ermittler erneut um Zeugenhinweise. Die Kripo interessiert besonders, an welchen etwa 50 Quadratmeter groß abgesperrten Baustellen ab dem 30. April bis heute nicht gearbeitet wurde. Der in U-Haft sitzende Bundespolizist und das Opfer aus Goslar sollen eng befreundet gewesen sein. Der Beschuldigte soll laut Medienberichten angeblich ein Verhältnis mit der Frau des Toten gehabt haben.

++ Anja Ritschel soll neue Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin werden ++

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Auch künftig soll eine Frau an der Spitze des Wirtschafts- und Umweltdezernats der Stadt Hannover stehen. Oberbürgermeister Belit Onay hat am Freitag im Neuen Rathaus seine Wunschkandidatin für den Posten präsentiert. Die Nachfolge der scheidenden Dezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette soll demnach Onays Grünen-Parteikollegin Anja Ritschel übernehmen. Die 55-Jährige hat zuvor als Umweltdezernentin in Bielefeld gearbeitet und war dort auch Stellvertreterin des Oberbürgermeisters. Ritschel studierte in Hannover und war im Parteivorstand der Grünen aktiv. Bevor sie nach Bielefeld ging, leitete sie bei der Stadt Hannover den Bereich Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz.

Die Stadt Hannover mit ihrer hohen Lebensqualität weiter zu entwickeln, darauf freue sie sich sehr, so Ritschel. „Die Ausrichtung städtischen Handelns am Prinzip der Nachhaltigkeit ist von  zentraler Bedeutung“, betont sie. „Hannover hat sich hierfür ehrgeizige Ziele gesetzt, wie die Klimaneutralität bis 2035 und einen vorgezogenen Kohleausstieg bereits bis 2026. Dies umzusetzen, erfordert vollen Einsatz von allen Beteiligten und wird ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein.“ Mit Blick auf die Folgen der Corona-Krise meint Ritschel: „Die Pandemie hat große Umbrüche ausgelöst oder beschleunigt. Viele Branchen wie das Messe- und Kongresswesen, die Gastronomie oder der Handel sind existenziell betroffen. Prozesse wie der gerade gestartete Innenstadtdialog sind richtig und notwendig, um Hannover zukunftsfähig und wirtschaftlich stabil weiterzuentwickeln.“

Oberbürgermeister Onay will dem Rat Mitte Juli seine Kandidatin präsentieren. Eine Mehrheit gilt als sicher, weil SPD, Grüne und FDP dem Vernehmen nach Zustimmung signalisieren. 

 

++ Digitaler Impfpass in Niedersachsen noch nicht startklar ++

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Die Impfzentren hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen können den digitalen Impfpass derzeit nicht ausstellen. Entsprechende Geräte stünden zwar zur Verfügung, könnten aber erst im Laufe der kommenden Woche eingesetzt werden, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Ihr Bundeskollege Jens Spahn hatte am Mittwoch angekündigt, dass der digitale Impfpass nun verfügbar sei. Etliche Bürger haben deshalb offenbar bereits in Impfzentren, Apotheken und Arztpraxen auf die Ausstellung gedrungen.

Für den digitalen Impfpass wird nach der Impfung ein sogenannter QR-Code generiert. Der lässt sich dann mit der Corona-Warn-App oder der neuen CovPass-App einscannen und aufs Smartphone übertragen. So soll das Handy als digitaler Impfpass fungieren.

Ab Montag wollen Apotheken den digitalen Impfpass ausstellen, teilte der Landesapothekerverband mit. Welche Apotheken mitmachen, soll über die Internetseite www.mein-apothekenmanager.de abgefragt werden können. Neben dem digitalen Impfpass bleibt aber auch das gelbe Impfheft weiterhin gültig.

++ Flucht mit 200 Sachen: Polizei geht gegen PS-Protzer vor ++

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Mit 200 Sachen durch die Innenstadt: Die Polizei hier bei uns in Hannover ist erneut gegen Autoposer und PS-Protzer vorgegangen - und hat wieder Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Die Polizei kontrollierte an sämtlichen beliebten Treffpunkten der Autoposer-Szene.

An der Brühlstraße beispielsweise beschlagnahmten die Beamten einen über 400 PS-starken Mercedes, weil dessen Fahrer zuvor an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen haben soll. An der Hamburger Allee versuchte eine Zivilstreife einen anderen Raser zu verfolgen, der in Kurven driftete und mit geschätzt Tempo 200 entkommen konnte. Ein 19-jährigen Autofahrer wurde dabei erwischt, wie er mit seinem Luxuswagen im Bahntunnel an der Fernroder Straße stark beschleunigte und damit unnötigen Lärm verursachte. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Außerdem legte die Polizei mehrere teure Wagen still, weil etwa am Fahrwerk rumgeschraubt oder auch die Heckleuchten illegal lackiert worden waren.

++ Kultusminister: Keine langen Schulschließungen mehr ++

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Im kommenden Schuljahr soll es keine monatelangen Schulschließungen wegen Corona mehr geben. Das hat die Kultusministerkonferenz der Länder beschlossen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßte die Einigung, sagte aber auch, man wäre schlecht beraten, alle Sicherheitsmaßnahmen fallen zu lassen. Das Virus habe gezeigt, dass Nachlässigkeiten hart bestraft würden.

Das Schuljahr 2021/22 soll nach den Sommerferien im vollständigen Regelbetrieb beginnen, sofern das Infektionsgeschehen das zulässt. Welche Regeln dann genau gelten, hänge auch mit der Inzidenzlage zusammen und könne regional unterschiedlich sein. Tonne sagte, es werde an einem Konzept gearbeitet, das noch vor den Ferien kommuniziert würde.

Bei uns in der Region Hannover liegt die Inzidenz laut RKI aktuell bei 13,3.

++ Stöcken: Opfer der Schießerei wird beigesetzt - 1000 Trauergäste ++

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Mehr als 1000 Menschen haben am Donnerstag auf dem Friedhof in Stöcken Anschied genommen von dem 30-Jährigen, der bei der Schießerei an der Arndstraße ums Leben gekommen ist. Die Polizei war mit etlichen Einsatzkräften vor Ort, auch um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen. Es blieb die ganze Zeit friedlich.

Gegen kurz nach halb zwei setzte sich der Trauerzug in Bewegung, ein Wagen mit Sarg fuhr vorweg. Der Albaner wurde schließlich auf dem muslimischen Teil des Friedhofs beigesetzt.

Bei der Schießerei an der Arndstraße nahe des Alten Güterbahnhofs war der 30-Jährige vergangene Woche gestorben. Ein mutmaßlicher Todesschütze sitzt bereits in Haft, schweigt bislang aber offenbar zu den Vorwürfen. Motiv für die Tat könnte ein Streit um Geld sein, möglicherweise aber auch ein Racheakt für frühere Auseinandersetzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

++ Tempo 30 an Ortsdurchfahrt Hiddestorf aufgehoben - Region und Hemmingen reagieren mit Unverständnis ++

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Seit 1994 gilt in einem Abschnitt der Hiddestorfer Ortsdurchfahrt im Raum Hemmingen ein Tempo-30-Limit. Doch nach über 27 Jahren hat das Land Niedersachsen nun angeordnet, dass diese alte Tempo-Bremse aufgehoben wird. Die straßenverkehrsrechtlichen Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben. Die Region Hannover und die Stadt Hemmingen haben mit Unverständnis darauf regiert. Der damalige Landkreis Hannover hatte die Temporeduzierung in der Ihmer Straße angeordnet, weil der Bereich durch eine vorhandene Kurve und eine Bushaltestelle unübersichtlich ist, so Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Anwohner hatten sich demnach immer wieder über Verkehrslärm und Raserei beschwert. Auch nach über einem Vierteljahrhundert habe sich daran nichts geändert. Die Stadt Hemmingen verwies auf die Experimentierklausel in der StVO: Nahezu alle Städte und Gemeinden der Region wollen sich an dem ‚Modellversuch Tempo 30‘ beteiligen. Das Land Niedersachsen täte gut daran, die Anregungen und Wünsche der Bürger ernst zu nehmen. Die Region Hannover kündigte dennoch an, der Anordnung des Landes nachzukommen und die Tempo-30-Schilder abzubauen, da sonst die bald abgängige Brücke nicht in das Förderprogramm aufgenommen wird.

++ Raubüberfall statt Rendezvous: Date entpuppt sich als Falle ++

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Ein abendliches Rendezvous ist für einen Hannoveraner im Krankenhaus geendet. Der 22-Jährige hatte sich mit einer Frau verabredet, die er über eine Dating-App kennengelernt hatte. Nachdem er sie mit seinem Auto vom Hauptbahnhof abgeholt hatte, fuhr er mit ihr zum Zoo um in der Eilenriede einen Waldspaziergang zu machen. Doch das Date entpuppte sich als Falle. Denn auf einem Gehweg in der Eilenriede zwischen Zoo und Lister Turm wurde der 22-Jährige gegen 21.30 Uhr von zwei Männern angegriffen und ausgeraubt. Die Täter schlugen dem Hannoveraner ins Gesicht und bedrohten ihn mit einem Messer. Sie raubten Geldscheine aus der Geldbörse und flüchteten. Auch die mutmaßlich als Lockvogel eingesetzte Frau war plötzlich verschwunden. Der Verletzte wandte sich an Spaziergänger, die die Polizei verständigten. Ein Rettungswagen fuhr den 22-Jährigen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes und sucht Zeugen.

 

++ Turbo-Baustelle: A2 bei Bothfeld im Juli ein Wochenende komplett dicht ++

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Mitte Juli wird es auf der A2 bei Hannover Richtung Dortmund eine Turbobaustelle geben. In nur 57 Stunden soll die Fahrbahndecke zwischen Bothfeld und Varrelheide erneuert werden. Normalerweise wären für die Bauarbeiten etwa drei Wochen nötig. Mit der 57-Stunden-Sperrung werde der Eingriff in den laufenden Verkehr nun so gering wie möglich gehalten - teilten die Autobahn GmbH und der ADAC mit - vor allem, weil keine umfangreiche Verkehrssicherung aufgebaut werden müsse. Bei einer derart komprimierten Baumaßnahme müsse alles passen, hieß es. Arbeitsschritte würden parallel vorbereitet, mehrere Großfräsen und rund 30 Lastwagen würden eingesetzt. Die Bauarbeiten im Sprinttempo sollen vom 16. bis zum 19. Juli Stattfinden. Eine weiträumige Umleitung sei bereits ausgetüftelt worden. Laufe alles nach Plan, könnte die neue Asphaltdecke bereits am Montag danach wieder befahren werden.

++ 4,1 Promille: Sturzbetrunkener Mann ohne Führerschein baut Unfall ++

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Ein sturzbetrunkener Autofahrer hat in Bothfeld einen Unfall gebaut und ist einfach weitergefahren. Die Polizei konnte den Mann später ermitteln und führte einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von mehr als 4,1 Promille. Es stellte sich außerdem heraus, dass der 46-Jährige gar keinen gültigen Führerschein mehr hatte. Die Fahrerlaubnis war ihm bereits im Januar wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden. Die Polizei kassierte den Autoschlüssel ein und leitete entsprechende Ermittlungen ein: wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei dem Unfall wurde zum Glück niemand verletzt.